Jeder Istanbul Urlauber sollte einige Sehenswürdigkeiten definitiv gesehen haben. Dazu zählen die Blaue Moschee, die Süleymaniye Camii, die Bosporus Brücke und der Yerebatan Sarayi. Hier finden Sie eine kurze Beschreibung der jeweiligen Sehenswürdigkeit.
Zu den großen Sehenswürdigkeiten von Istanbul gehören zusätzlich die berühmte Hagia Sophia, die erst eine christliche Kirche war und dann zur Moschee umgestaltet wurde. Der erste Bau entstand einst unter Kaiser Konstantin, doch es war Theodosius, der die Hagia Sophia in der heutigen Form im 5. Jahrhundert wieder aufbauen ließ. Sie wurde zur Krönungskirche der orthodoxen Christen bis Istanbul von den Osmanen erobert und die Hagia Sophia zu deren Hauptmoschee wurde. Auch der Topkapi Sarayi sollte unbedingt bei einem Besuch in Istanbul angesehen werden. Heute befindet sich in dem auch aus dem Film „Topkapi“ bekannten Bau ein sehr interessantes Museum. Sammlungen von Porzellan und Kunst sowie alte Handschriften befinden sich dort. Doch schon der Anblick des ehemaligen Palastes beeindruckt.
Auch das Archäologische Museum und das Museum für türkische und islamische Kunst sind definitiv einen Besuch wert. Gerade kunst- und geschichtsinteressierte Menschen erleben hier eine Reise durch die türkische Vergangenheit. Das Istanbul Modern bringt dann wieder in die Gegenwart zurück und zeigt Werke von einheimischen Künstlern der Gegenwart. Das alte Valens-Aquädukt aus römischer Zeit, die Seemauer aus dem 5. Jahrhundert oder das Hippodrom sind weitere interessante Orte, die ein Istanbul Urlauber besuchen sollte. Aber auch ein Abstecher auf einen der zahllosen Basare ist absolut zu empfehlen, um die Kultur der Stadt und der ganzen Türkei näher kennen zu lernen.
Blaue Moschee ist der gebräuchlichere Name für die Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul. Ein Schüler Sinans, Mehmed Aga, erbaute dieses beeindruckende Monument. Im 17. Jahrhundert gab Sultan Ahmed es in Auftrag. 1609 wurde mit den Arbeiten an der Blauen Moschee begonnen, sie dauerten bis 1616 an. Damals war das osmanische Reich noch in voller Blüte. Doch die Blaue Moschee machte bis heute Karriere. Sie ist nun die Hauptmoschee Istanbuls, denn die Hagia Sophia wurde säkularisiert. Warum die Sultan-Ahmed-Moschee auch den Namen Blaue Moschee trägt ist schnell erklärt. An der Mauer und den Kuppeln befinden sich zahllose blau-weiße Fliesen, welche die Blaue Moschee zu etwas ganz Besonderen machen und ihr ein einmaliges Aussehen verleihen.
Speziell an dem muslimischen Gotteshaus ist zudem, dass es sechs Minarette anstatt vier hat. Dies sollte die Blaue Moschee von den anderen Moschee der Stadt abheben und als etwas Besonderes herausstellen. Die Blaue Moschee beeindruckt jedoch auch in ihrem Inneren. Die Kuppelbauten sind unendlich reich verziert. Auch die Monumentalität des Bauwerks lässt staunen.